Am Flughafen mit Baby


Fliegen mit Baby verunsichert viele Eltern so sehr, dass die meisten auf Flugreisen mit ihrem Nachwuchs zumindest für die ersten Jahre verzichten.

Dabei ist diese Angst unnötig. Mich hat es aber auch anfangs sehr nachdenklich gemacht und ich hatte viele „Was wenn..?“ Szenarien im Kopf.Sicherheit bietet hier eine gute Vorbereitung und einfach auch das Wissen was da auf einem zukommt.

Ich bin bereits 6 mal mit meinem Baby geflogen und möchte hier ein paar Tipps für die Zeit am Flughafen zusammenstellen.

  • Packe dein Handgepäck mit System

Ich habe mein Handgepäck immer so gepackt, dass ich auswendig wusste wo was ist. Damit vermeidest du hastiges Suchen und besonders wichtig ist, dass du alles für die Sicherheitskontrollen griffbereit hast. Zb war in Babys Handgepäck alles drin was extra aufs Band bei den Sicherheitskontrollen musste. Somit wusste ich, dass ich aus meiner Taschenichts mehr rauskramen musste.

  • Windeln wechseln vor dem Boarding

Im Flugzeug deinem Baby einen frischen Popo zu verschaffen ist nervig, eng und unbequem. Daher wechsel ich immer vor dem Boarding noch schnell die Windel. Wickelräume sind überall und an jedem Gate. Oft in Kombination mit dem Behinderten WC. Halte einfach Ausschau.

  • Nimm die Priority Lane

Nicht nur beim Boarding haben Familien Vorrang, sondern auch bei den Sicherheitskontrollen. Oft sind diese mit dem Kinderwagensymbol ausgezeichnet. Mir ist es aber sowieso oft passiert,dass wir als Familie immer eine Extra Wurst bekamen und zur Sicherheitskontrolle gelotst wurden , die weniger Andrang hatten. Am Flughafen Düsseldorf gibt es auch im Sicherheitsbereich eine Priority Lane , wo wir uns immer angestellt haben und bevorzugt behandelt wurden. Das macht vieles einfacher für dich nicht mehr so viele Leute VOR euch zu haben. Wer weiß wie lange LittleOne so ruhig bleibt oder vielleicht Hunger bekommt. Da steht keiner gerne in der Schlange.

  • Halte Ausschau nach Baby Care Lounges

Nicht nur praktisch während eines Umstiegs und um Wartezeit zu überbrücken. Einfach immer sind die Baby Carelounges eine sehr hilffreiche Sache. Hier bekommen Familien oft kostenfrei Zugang zu einer privaten Zone, wo sie in Ruhe stillen oder füttern können. Ich finde es auch ziemlich hilfreich etwas abgeschottet zu sein von der Unruhe am Flughafen.  

Eine sehr schöne Lounge hat zb derFlughafen Schipol in Amsterdam. Am besten du googlest vor der Abreise bereitsZuhause, ob eine Lounge vorhanden ist und wo genau sie im Terminal zufindenist. Somit vermeidest du nerviges Suchen vor Ort.

  • Trag dein Baby

Diesen Tipp habe ich auf unzähligen Blogs und Reiseberichten zum „Überleben“ am Flughafen gelesen und ich gebe zu, dass Tragen wirklich sehr nützlich ist. Du hast nicht nur alle Hände frei um Koffer und / oder Buggy zu schieben. Dein Baby wird’s dir danken ganz nah bei dir sein zu können. Am Flughafen sind oft viele Durchsagen, viele Menschen, fremde Gerüche usw. Das könnte dein Baby verunsichern und im schlimmsten Fall sogar zum weinen bringen. Besonders die ganz kleinen unter 6Monaten sind in der Trage gut aufgehoben.

Ich habe damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Solltest du Billigflieger fliegen wirst du in den „ Genuss“ des Bustransfers vom Gate zum Flugzeug kommen. Ich hasse diese Busse, aber die Preise von Ryanair & Co. Hatten mich halt überzeugt so billig nach Faro zu kommen. In der Trage war meine Tochter super aufgehoben. Ich benutze hier die Bondolino Trage von Hoppediz

  • Ruhe bewahren

Auf meinem ersten Flug mit Baby war ich alles andere als ruhig. Die ersten Hürden hatte ich eigentlich recht entspannt gemeistert.Die Fahrt zum Flughafen war entspannt. Das Baby schlief seelenruhig , als wir in Düsseldorf ankamen. Der check In ging auch recht fix,aber die Stimmung kippte dann während der Sicherheitskontrollen. Irgendwie war alles super wuselig und ich musste in tausend Taschen kramen um Babywasser und Milch etc zu finden. Hätte ich mich da besser vorbereitet wäre das nicht passiert. Zudem plagt mich auch Flugangst. Spätestens beim Gate merkte LittleOne, dass irgendwas komisch ist und fing an nölig zu werden. Beim Boarding waren wir die letzten im Flugzeug und dann saßen wir nicht mal zusammen ( danke Ryanair -nicht!)

Irgendwie hatte ich dann den Flug doch überlebt. Mit stillen und warten und innerlich runter kommen. Aber sowas ist mir auch nur einmal passiert.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen“.

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